KI-Rechtsberatung Österreich

Eine Rechts-KI,
die österreichisches Recht kennt

ABGB, Mietrechtsgesetz, Konsumentenschutzgesetz, Angestelltengesetz –
nicht das deutsche BGB mit österreichischem Anstrich.

Kostenloser Einstieg
Österreichische Rechtsgrundlagen
Ehrlich über die Grenzen
Person liest am Smartphone eine rechtliche Ersteinschätzung nach österreichischem Recht, daneben liegt ein aufgeschlagenes Gesetzbuch

Kurzantwort

KI-Rechtsberatung für Österreich: die Kurzantwort

Du beschreibst deine Situation in normalem Deutsch und bekommst sofort und kostenlos eine erste Einordnung: worum es rechtlich geht, welche Bestimmungen einschlägig sind und welche Fristen laufen. Entscheidend ist dabei nur eines – dass die Einschätzung auf österreichischem Recht beruht und nicht auf deutschem.

Denn genau hier liegt das Risiko, das man einer Antwort nicht anhört: Die Sprache ist dieselbe, das Recht ist es nicht. Ein Werkzeug, das mit dem deutschen BGB rechnet, formuliert flüssig, selbstsicher – und nennt dir die falsche Frist. Was die Ersteinschätzung ersetzt, ist nicht die Anwältin oder der Anwalt, sondern das ratlose Googeln davor.

Der Unterschied

Gleiche Sprache, anderes Gesetz

Drei Stellen, an denen eine deutsche Antwort auf eine österreichische Frage sofort schiefgeht.

Frage Österreich Deutschland
Kündigung durch den Dienstgeber § 20 AngG, meist zum Quartalsende § 622 BGB, zum 15. oder Monatsende
Mieterschutz Voll-, Teilanwendung oder Vollausnahme des MRG einheitliches Mietrecht im BGB
Einvernehmliche Scheidung § 55a EheG, sechs Monate, Bezirksgericht Trennungsjahr, Familiengericht

Keiner dieser Unterschiede ist ein Detail. Wer als Angestellte oder Angestellter in Wien mit einer deutschen Frist rechnet, verpasst das Quartalsende. Wer eine Wohnung nach deutschem Mietrecht beurteilt, übersieht, dass in Österreich zuerst die Frage steht, ob das MRG überhaupt voll gilt. Und wer ein Trennungsjahr abwartet, verliert ein halbes Jahr, das § 55a EheG gar nicht verlangt.

Deshalb gibt es diese Seite und nicht nur eine deutsche mit Österreich-Hinweis: Du wählst Österreich als Rechtsraum, und die Einschätzung stützt sich auf österreichische Grundlagen.

Fähigkeiten

Was die KI für dich tun kann

Vier Dinge, die vor dem ersten Anwaltstermin am meisten helfen.

Den Fall einordnen

Worum geht es rechtlich überhaupt, welches Gesetz ist einschlägig und wie steht deine Position? Der erste Schritt ist meist der schwerste – hier fängt er an.

Fristen erkennen

Kündigungstermine, Einspruchsfristen, Rücktrittsrechte: Was zeitkritisch ist, sollte am Anfang stehen und nicht am Ende einer langen Recherche.

Den Sachverhalt aufbereiten

Aus einer langen Geschichte wird eine sortierte Chronologie mit den Punkten, auf die es ankommt – die Grundlage, mit der ein Anwaltsgespräch anders startet.

Die richtigen Fragen finden

Wer weiß, worüber gesprochen werden muss, nutzt die bezahlte Beratungszeit für seine Strategie statt für Grundbegriffe.

Grenzen

Und wo sie aufhört

Anwalt GURU ist der kluge erste Schritt, kein Anwaltsersatz. Was das konkret heißt:

Dafür ist es da

  • den eigenen Fall verstehen und einordnen
  • erkennen, welche Fristen laufen
  • den Sachverhalt sortiert aufbereiten
  • die richtigen Fragen fürs Anwaltsgespräch finden
  • einschätzen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt

Dafür nicht

  • verbindliche Rechtsauskunft
  • Vertretung vor Gericht oder Behörden
  • Schriftsätze, auf die du dich verlassen kannst
  • Entscheidungen, bei denen viel auf dem Spiel steht

Diese Liste steht hier, weil sie zur Sache gehört und nicht ins Kleingedruckte. Eine Einschätzung, die vorgibt, verbindlich zu sein, wäre für dich gefährlicher als gar keine – gerade weil eine KI-Antwort immer souverän klingt, auch wenn sie danebenliegt. Prüf deshalb an jeder wichtigen Stelle, welche Bestimmung genannt wird, und hol dir vor einer folgenreichen Entscheidung anwaltlichen Rat.

Wie sieht es in deinem Fall aus? Beschreib deine Situation und erhalte eine erste Einordnung nach österreichischem Recht – kostenlos und in wenigen Minuten.

Frage kostenlos stellen

Rechtsquellen

Die Gesetze, auf die es in Österreich ankommt

Vier Namen, die in fast jeder Alltagsfrage auftauchen – und die im deutschen Recht so nicht existieren.

ABGB

Das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch: die zivilrechtliche Grundlage für Verträge, Schadenersatz und Eigentum. Wo in Deutschland das BGB zitiert wird, steht hier das ABGB.

MRG

Das Mietrechtsgesetz kennt Vollanwendung, Teilanwendung und Vollausnahme. Welche davon für deine Wohnung gilt, entscheidet über fast alles Weitere.

KSchG

Das Konsumentenschutzgesetz regelt Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern. In Österreich ist das ein eigenes Gesetz – im deutschen Recht steckt dieser Bereich im BGB.

AngG

Das Angestelltengesetz bestimmt in § 20 die Kündigungsfristen des Dienstgebers – im Regelfall zum Quartalsende, nicht zum Monatsende.

Für die Ehe kommt das Ehegesetz dazu: Die einvernehmliche Scheidung nach § 55a EheG setzt ein halbes Jahr aufgehobene Lebensgemeinschaft voraus und läuft über das Bezirksgericht. Welche dieser Grundlagen in deinem Fall greift, entscheidet sich am Sachverhalt – und genau dort setzt die Einordnung an.

Ablauf

In drei Schritten zur Einschätzung

Kein Formular, kein Termin, keine Vorkenntnisse.

1

Situation beschreiben

In eigenen Worten, so wie du es jemandem erzählen würdest, der nicht dabei war. Ein Schreiben, das du nicht verstehst, kannst du auch abfotografieren.

2

Einordnung lesen

Du bekommst die rechtliche Einordnung nach österreichischem Recht, die einschlägigen Bestimmungen und die Fristen, die für dich zählen.

3

Vorbereitet weitergehen

Mit sortiertem Sachverhalt und konkreten Fragen ins Anwaltsgespräch – oder mit der Gewissheit, dass sich der Aufwand in deinem Fall nicht lohnt.

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Rechtsberatung in Österreich

Warum reicht eine deutsche Rechts-KI für Österreich nicht?

Weil die Sprache dieselbe ist, das Recht aber nicht. Ein Werkzeug, das auf deutschem BGB trainiert antwortet, wendet bei einer österreichischen Frage die falschen Regeln an – und weil die Antwort sprachlich einwandfrei klingt, fällt der Fehler nicht auf. Bei Kündigungsfristen, Mietrecht und Scheidung führt das direkt zu falschen Fristen und falschen Erwartungen.

Woran merke ich, dass eine Antwort auf deutschem Recht beruht?

An den Fundstellen. Steht in der Antwort § 622 BGB statt § 20 Angestelltengesetz, ist vom Familiengericht statt vom Bezirksgericht die Rede oder vom Trennungsjahr statt vom halben Jahr nach § 55a EheG, dann rechnet das Werkzeug mit der deutschen Rechtslage. Prüf deshalb bei jeder Auskunft zuerst, welches Gesetz zitiert wird – auch bei uns.

Was kann die KI, und was kann sie nicht?

Sie kann deinen Fall einordnen: worum es rechtlich geht, welche Bestimmungen einschlägig sind, welche Fristen laufen und welche Fragen du klären solltest. Sie kann dich nicht vertreten, keine verbindliche Auskunft geben und keine anwaltliche Beratung ersetzen. Wir halten diese Grenze für wichtig genug, sie offen zu benennen, statt mehr zu versprechen.

Wann sollte ich trotzdem zur Anwältin oder zum Anwalt?

Immer dann, wenn es ernst wird: wenn Fristen laufen, wenn ein Verfahren droht, wenn die Gegenseite anwaltlich vertreten ist oder wenn viel Geld im Spiel ist. Der Sinn der Ersteinschätzung ist nicht, den Anwaltsbesuch zu vermeiden, sondern vorbereitet hinzugehen – mit sortiertem Sachverhalt und den richtigen Fragen.

Welche österreichischen Gesetze kommen im Alltag am häufigsten vor?

Das ABGB als zivilrechtliche Grundlage für Verträge, Schadenersatz und Eigentum, das Mietrechtsgesetz (MRG) für Wohnungen, das Konsumentenschutzgesetz (KSchG) für Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern und das Angestelltengesetz (AngG) für Dienstverhältnisse. Für die Ehe gilt zusätzlich das Ehegesetz. Welches davon greift, entscheidet sich am Sachverhalt – genau dort setzt die Einordnung an.

Ist der Einstieg wirklich kostenlos?

Ja. Du kannst deine Frage stellen und eine erste Einschätzung bekommen, ohne vorher zu bezahlen.

Transparenz

Rechtsgrundlagen und Stand

  • Zivilrecht: Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
  • Wohnen: Mietrechtsgesetz (MRG) – Vollanwendung, Teilanwendung, Vollausnahme
  • Verbrauchergeschäfte: Konsumentenschutzgesetz (KSchG)
  • Dienstverhältnisse: Angestelltengesetz (AngG), Kündigungsfristen des Dienstgebers nach § 20 AngG
  • Ehe: Ehegesetz (EheG), einvernehmliche Scheidung nach § 55a EheG
  • Zum Vergleich herangezogenes deutsches Recht: § 622 BGB (Kündigungsfristen), Mietrecht im BGB

Stand: August 2026. Diese Seite erklärt, was eine Rechts-KI für österreichische Rechtsfragen leisten kann. Sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine anwaltliche Vertretung. Für verbindliche Auskünfte und für alles, was vor Gericht oder einer Behörde stattfindet, wende dich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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