KI-Rechtsberatung Österreich

KI-Rechtsberatung Österreich:
Deinen Fall verstehen. Vorbereitet weitergehen.

AnwaltGuru bietet KI-Rechtsinformation nach österreichischem Recht: eine erste Einordnung mit ABGB, MRG und AngG als Grundlagen.
Ordne deinen Fall im Falldokument und geh bei Bedarf vorbereitet zum Anwalt.

✓ Kostenloser Einstieg
✓ Österreichische Rechtsgrundlagen
✓ Ehrlich über die Grenzen
Person liest am Smartphone eine rechtliche Ersteinschätzung nach österreichischem Recht, daneben liegt ein aufgeschlagenes Gesetzbuch

Die kurze Antwort

Mit AnwaltGuru kannst du eine erste Rechtsfrage kostenlos durch die Jura-KI einordnen lassen. Du erhältst Orientierung nach österreichischem Recht und Quellen zum Nachlesen. Im Falldokument ordnest du den Sachverhalt und deine Fragen für das Anwaltsgespräch. Das Angebot ist KI-Rechtsinformation: Es ersetzt keine anwaltliche Beratung, übernimmt keine Vertretung und wahrt keine Fristen.

Kurzantwort

KI-Rechtsberatung für Österreich: die Kurzantwort

Du beschreibst deine Situation in normalem Deutsch und bekommst eine kostenlose erste Orientierung: worum es rechtlich geht, welche Bestimmungen einschlägig sind und welche Fristen laufen. Entscheidend ist dabei eines – dass die Einschätzung auf österreichischem Recht beruht, mit Fundstellen, die du nachprüfen kannst.

Denn genau darauf kommt es an: die richtige Frist, das richtige Gericht, der richtige Paragraph – nachprüfbar, nicht nur flüssig formuliert. Was die Ersteinschätzung ersetzt, ist nicht die Anwältin oder der Anwalt, sondern das ratlose Googeln davor.

Die Grundlagen

Drei Fragen, drei österreichische Antworten

Drei typische Alltagsfragen und die österreichischen Rechtsgrundlagen dazu.

Frage So gilt es in Österreich
Kündigung durch den Dienstgeber § 20 AngG, im Regelfall zum Quartalsende
Mieterschutz Voll-, Teilanwendung oder Vollausnahme des MRG – die Einordnung kommt zuerst
Einvernehmliche Scheidung § 55a EheG: eheliche Lebensgemeinschaft seit mindestens sechs Monaten aufgehoben, Einigung über die Scheidungsfolgen, Bezirksgericht

Keine dieser Regeln ist ein Detail. Für Angestellte in Wien entscheidet das Quartalsende über Wochen an Gehalt. Bei einer Wohnung steht vor jeder Frage die Einordnung, ob das MRG voll gilt. Bei der Scheidung kommen zur seit mindestens sechs Monaten aufgehobenen Lebensgemeinschaft das gemeinsame Eingeständnis der unheilbaren Zerrüttung und die Einigung über die Scheidungsfolgen hinzu.

Genau darauf ist die Einschätzung ausgelegt: Die Antwort stützt sich auf diese Grundlagen – mit Fundstellen, die du im RIS nachlesen kannst.

Fähigkeiten

Was die KI für dich tun kann

Vier Dinge, die vor dem ersten Anwaltstermin am meisten helfen.

Den Fall einordnen

Worum geht es rechtlich überhaupt, welches Gesetz ist einschlägig und wie steht deine Position? Der erste Schritt ist meist der schwerste – hier fängt er an.

Fristen erkennen

Kündigungstermine, Einspruchsfristen, Rücktrittsrechte: Was zeitkritisch ist, sollte am Anfang stehen und nicht am Ende einer langen Recherche.

Ein Falldokument vorbereiten

Halte im Falldokument fest, was wann passiert ist, welche Unterlagen vorliegen und welche Fragen offen sind. Prüfe die Angaben vor dem Anwaltsgespräch.

Die richtigen Fragen finden

Wer weiß, worüber gesprochen werden muss, nutzt die bezahlte Beratungszeit für seine Strategie statt für Grundbegriffe.

Grenzen

Und wo sie aufhört

Anwalt GURU ist der kluge erste Schritt, kein Anwaltsersatz. Was das konkret heißt:

Dafür ist es da

  • den eigenen Fall verstehen und einordnen
  • erkennen, welche Fristen laufen
  • den Sachverhalt sortiert aufbereiten
  • die richtigen Fragen fürs Anwaltsgespräch finden
  • einschätzen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt

Dafür nicht

  • verbindliche Rechtsauskunft
  • Vertretung vor Gericht oder Behörden
  • Schriftsätze, auf die du dich verlassen kannst
  • Entscheidungen, bei denen viel auf dem Spiel steht

Diese Liste steht hier, weil sie zur Sache gehört und nicht ins Kleingedruckte. Eine Einschätzung, die vorgibt, verbindlich zu sein, wäre für dich gefährlicher als gar keine – gerade weil eine KI-Antwort immer souverän klingt, auch wenn sie danebenliegt. Prüf deshalb an jeder wichtigen Stelle, welche Bestimmung genannt wird, und hol dir vor einer folgenreichen Entscheidung anwaltlichen Rat.

Wie sieht es in deinem Fall aus? Beschreib deine Situation und erhalte eine erste Einordnung nach österreichischem Recht – kostenlos und in wenigen Minuten.

Frage kostenlos stellen

Rechtsquellen

Die Gesetze, auf die es in Österreich ankommt

Vier Namen, die in fast jeder Alltagsfrage auftauchen.

ABGB

Das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch: die zivilrechtliche Grundlage für Verträge, Schadenersatz und Eigentum. Es ist die Grundlage fast jeder zivilrechtlichen Frage.

MRG

Das Mietrechtsgesetz kennt Vollanwendung, Teilanwendung und Vollausnahme. Welche davon für deine Wohnung gilt, entscheidet über fast alles Weitere.

KSchG

Das Konsumentenschutzgesetz regelt Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern. In Österreich ist das ein eigenes Gesetz mit eigenen Schutzregeln.

AngG

Das Angestelltengesetz bestimmt in § 20 die Kündigungsfristen des Dienstgebers – im Regelfall zum Quartalsende, nicht zum Monatsende.

Was ein Termin kosten kann und welche Unterlagen helfen, erklärt unser Ratgeber zu Anwaltskosten und Erstberatung in Österreich.

Für die Ehe kommt das Ehegesetz dazu: Die einvernehmliche Scheidung nach § 55a EheG setzt ein halbes Jahr aufgehobene Lebensgemeinschaft voraus und läuft über das Bezirksgericht. Welche dieser Grundlagen in deinem Fall greift, entscheidet sich am Sachverhalt – und genau dort setzt die Einordnung an.

Ablauf

Von der Rechtsfrage zum vorbereiteten Gespräch

Kein Formular, kein Termin, keine Vorkenntnisse.

1

Situation beschreiben

In eigenen Worten, so wie du es jemandem erzählen würdest, der nicht dabei war. Ein Schreiben, das du nicht verstehst, kannst du auch abfotografieren.

2

Einordnung lesen

Lies die erste Einordnung nach österreichischem Recht und prüfe die verlinkten Quellen. Bei laufenden Fristen wendest du dich unmittelbar an eine geeignete Beratungsstelle oder Kanzlei.

3

Falldokument fürs Gespräch mitnehmen

Erstelle aus deinem Chat ein Falldokument mit Sachverhalt und offenen Fragen. Prüfe es und ergänze deine Unterlagen. So gehst du bei Bedarf vorbereitet ins Anwaltsgespräch; das Honorar klärst du vorher.

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Rechtsberatung in Österreich

Worauf stützt sich die Einschätzung?

Auf österreichische Rechtsquellen wie ABGB, Mietrechtsgesetz, Konsumentenschutzgesetz, Angestelltengesetz und Ehegesetz sowie Gerichtsentscheidungen. Die verlinkten Fundstellen helfen dir, die Einordnung nachzulesen. Prüfe Quelle, Fassung und Bezug zu deinem Fall; auch eine Antwort mit Quellen kann Fehler enthalten.

Woran erkenne ich eine verlässliche Antwort?

An den Fundstellen. Eine belastbare Einschätzung nennt das Gesetz und den Paragraphen – § 20 Angestelltengesetz für die Kündigungsfrist, § 55a EheG für die einvernehmliche Scheidung, § 16 MRG für den Mietzins – und die Quelle lässt sich im RIS im Original aufrufen. Prüf deshalb bei jeder Auskunft zuerst, welches Gesetz zitiert wird – auch bei uns.

Was kann die KI, und was kann sie nicht?

Sie kann deinen Fall einordnen: worum es rechtlich geht, welche Bestimmungen einschlägig sind, welche Fristen laufen und welche Fragen du klären solltest. Sie kann dich nicht vertreten, keine verbindliche Auskunft geben und keine anwaltliche Beratung ersetzen. Wir halten diese Grenze für wichtig genug, sie offen zu benennen, statt mehr zu versprechen.

Wann sollte ich trotzdem zur Anwältin oder zum Anwalt?

Immer dann, wenn es ernst wird: wenn Fristen laufen, wenn ein Verfahren droht, wenn die Gegenseite anwaltlich vertreten ist oder wenn viel Geld im Spiel ist. Der Sinn der Ersteinschätzung ist nicht, den Anwaltsbesuch zu vermeiden, sondern vorbereitet hinzugehen – mit sortiertem Sachverhalt und den richtigen Fragen.

Welche österreichischen Gesetze kommen im Alltag am häufigsten vor?

Das ABGB als zivilrechtliche Grundlage für Verträge, Schadenersatz und Eigentum, das Mietrechtsgesetz (MRG) für Wohnungen, das Konsumentenschutzgesetz (KSchG) für Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern und das Angestelltengesetz (AngG) für Dienstverhältnisse. Für die Ehe gilt zusätzlich das Ehegesetz. Welches davon greift, entscheidet sich am Sachverhalt – genau dort setzt die Einordnung an.

Ist der Einstieg wirklich kostenlos?

Ja. Du kannst kostenlos eine erste Rechtsfrage stellen und eine KI-Einordnung erhalten. Weitere Nutzung und zusätzliche Leistungen können kostenpflichtig sein; die App zeigt dir die Bedingungen vor dem Kauf. Die KI-Ersteinschätzung ist keine anwaltliche Beratung.

Transparenz

Rechtsgrundlagen und Stand

Redaktionell überarbeitet: 22. September 2026. Diese Seite erklärt, was eine Rechts-KI für österreichische Rechtsfragen leisten kann. Sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine anwaltliche Vertretung. Für verbindliche Auskünfte und für alles, was vor Gericht oder einer Behörde stattfindet, wende dich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Deine Rechtsfrage verdient einen klaren Anfang.
Verstehen. Ordnen. Vorbereitet zum Anwalt.

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